Der Niedrigzins und die Banken

16-Safe-cDie Banken in Europa und weltweit stehen vor drastischen Herausforderungen. Aufgrund der anhaltend niedrigen Zinsen geraten die Margen unter Druck. Das klassische Geschäftsmodell funktioniert nicht mehr. Denn das Nullniveau setzt die Bankenbranche erheblich unter Druck. Immer mehr Kreditinstitute drehen daher an der Gebührenschraube. Erst kürzlich kündigte die Postbank an, dass sie kostenlose Girokonten nur noch unter bestimmten Voraussetzungen anbieten kann. Immer mehr Banken schließen nicht rentable Filialen und dünnen das Filialnetz weiter aus.

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Kommt im Herbst der Crash?

15-Sonne-aSeit der letzten schweren Rezession 2008 sind mittlerweile acht Jahren vergangen. Damals löste der Immobilienmarkt in den USA einen weltweiten Niedergang der Börsenkurse und einen massiven Konjunktureinbruch aus. In der Regel tritt eine solche gravierende Rezession alle sieben bis acht Jahre auf. 2016 könnte es wieder so weit sein.

Der Krisenherd liegt diesmal in Europa, wo das Bankensystem weiterhin toxische Kredite aufweist und unterkapitalisiert ist. Es gibt gleich mehrere bedenkliche Einflussfaktoren, die zu einem Crash führen könnten. Weiterlesen

Die guten Jahre sind vorbei: Europa und Japan

17-Muenze-dDie Weltwirtschaft befindet sich in einer angespannte Lage. In einigen Regionen stagniert die Produktivität, und der Wohlstand beginnt zu verblassen. Die Kluft zwischen Arm und Reich nimmt deutlich zu. Während in den fünfziger und sechziger Jahren Deutschland noch hohe und beachtliche Wachstumsraten erzielte, waren die folgenden Dekaden von einem schwachen Wachstum geprägt. Die Staatsverschuldung wuchs, und inzwischen hat sie in einigen Ländern katastrophale Ausmaße erreicht. Nehmen wir als Beispiel Japan.

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Das Ende des Euro und die Währungsreform

17-Muenze-aDer Euro hat langfristig keine Zukunft. So sehr auch in der Europapolitik betont wird, wie wichtig und bedeutsam der Euro für die Europäische Union sei, das Projekt ist zum Scheitern verurteilt. Der Euro setzt voraus, dass die Wirtschafts- und Sozialpolitik der beteiligten Mitgliedsstaaten systematisch koordiniert wird. Ganz abgesehen davon, dass dies bei so vielen Ländern kaum möglich ist, niemand ist bereit, mehr Souveränitätsrechte abzugeben. Dies gilt besonders für Frankreich, aber auch für Deutschland. Etwas mehr Ehrlichkeit würde in der Euro-Debatte helfen. Die Zeichen für die Gemeinschaftswährung stehen schlecht. Betrachten wir im Einzelnen die kritischen Punkte. Weiterlesen

Wie wirkt sich eine Bankenkrise in Europa aus?

05-Bretton-bDas Thema „Bankenkrise“ hat wieder deutlich an Aktualität gewonnen. Italienische Banken sitzen auf problematischen Krediten in Höhe von mehr als 260 Milliarden Euro. Bislang ist die Krise trotz aller Beteuerungen ungelöst. Sollte es zu einer Schieflage kommen, könnte dies das Ende der Eurozone bedeuten. Denn eine Bankenkrise in Italien würde sich sehr schnell ausbreiten. Zur Rettung gibt es letztlich zwei Lösungen: Die Regierung in Rom bevorzugt die Verwendung von Steuergeldern, um den Unmut der Bevölkerung einzudämmen. Immerhin steht im Herbst ein Referendum über eine Verfassungsreform an, die das parlamentarische System handlungsfähiger machen soll. Doch die EU sieht zur Bankenrettung primär einen Bail-in vor, bei dem Aktionäre, Anleiheninhaber und Kunden zur Sanierung der Banken herangezogen werden. Welche Folgen hat ein solcher Bail-in für die Kunden?

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Die Eurozone in der Krise

17-Muenze-aDie Eurozone steht vor schweren, neuen Herausforderungen. Es gibt eine Vielzahl von möglichen Problemen, die bislang ungelöst sind. Das italienische Bankensystem muss ausfallgefährdete Kredite in Höhe von mehr als 360 Milliarden Euro verkraften. Bisher ist noch nicht klar, ob es zu einem umfassenden Bail-in kommt, bei dem Aktionäre, Anleiheneigner und Bankkunden für den Schaden aufkommen. Neben Italien sind auch die Bankensysteme anderer Mitgliedsstaaten in den Eurozone betroffen.

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Die Krise in der Eurozone und in Italien

17-Muenze-cDie EU und die Eurozone befinden sich in einer schweren Krise. Der Brexit hat bereits die Region in erhebliche Bedrängnis gebracht. Doch nun weitet sich die Krise aus. Die kommenden Jahre werden schwer werden. Es gibt gleich mehrere Krisenherde: das Nullzinsniveau, das immer mehr in eine negative Verzinsung mündet, die Bankenkrise in Italien, weitere Länder, die aus der EU austreten könnten, und die Abschottung der EU von der Weltwirtschaft.

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Ist der Euro in der Krise?

17-Muenze-cDas Referendum über den Brexit hat ganz Europa erschüttert. Mit dem Austritt Großbritanniens wird die Europäische Union deutlich geschwächt. Außerdem könnte es zu weiteren Austritten kommen. Ein besonderes Risiko stellte diese Entwicklung für die Eurozone dar. Die Europäische Zentralbank versucht zwar, durch eine expansive Geldpolitik den Zusammenhalt in der Eurozone zu erhalten, aber die Zentrifugalkräfte nehmen immer zu. Hat der Euro eine realistische Chance?

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Der Brexit ist da! Das Ende der EU?

17-Muenze-dDas Unfassbare ist geschehen: Die Bevölkerung in Großbritannien hat sich für den Austritt aus der Europäischen Union entschieden. Ich muss ehrlich zugeben: Wie viele Beobachter habe ich bis zuletzt angenommen, dass die Mehrheit für den Verbleib votieren würde. Hierbei wird deutlich: Man muss immer mit Überraschungen rechnen. Alle Prognosen können sich als falsch erweisen.

Wir sollten uns folgende Fragen stellen: Was werden die Folgen des Brexits sein? Und in welchem Zustand befindet sich die Europäische Union? Weiterlesen

Der Brexit wird nicht kommen

17-Muenze-dMan muss keine Kristallkugel bemühen, um vorherzusagen, dass der Brexit nicht kommen wird. Wer sich verschiedene Referenden ansieht, stellt schnell fest, dass die Bevölkerung im Zweifelsfall immer für den Status quo stimmt. Veränderungen sind generell unbeliebt, und daher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Großbritannien in dieser Woche für einen Austritt aus der EU votiert, gleicht Null. Weiterlesen