Griechenland vor erneuter Krise

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Griechenland steht erneut vor einer Verschärfung der Krise. In Berlin und Brüssel gibt man sich gelassen, doch die Situation ist überaus ernst. Allen vollmundigen Beteuerungen zum Trotz befindet sich Griechenland in einer Dauerkrise, die immer bedenklichere Ausmaße annimmt. Die Politik agiert hilflos und vertagt eine sinnvolle Lösung. Doch diesmal könnte die Eurozone in Mitleidenschaft gezogen werden. Weiterlesen

Großbritannien und der Opportunismus in der EU-Sozialpolitik

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Der Kompromiss mit Großbritannien ist eine bedenkliche Entwicklung, welche die Desintegration in Europa beschleunigen wird. Brüssel hat mit allen verfügbaren Mitteln versucht, einen Brexit zu verhindern. Doch wie das Referendum über den Austritt Großbritanniens ausgehen wird, weiß zurzeit niemand. Alle Zugeständnisse könnten sich im Nachhinein als vergeblich erweisen. Insgesamt betrachtet ist dieses Signal ohnehin verhängnisvoll.

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Das Schreckensjahr 2016

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Das Jahr 2016 entwickelt sich zu einem schwierigen Jahr. Schon der Auftakt im Januar gibt Anlass zu ernsten Befürchtungen. Die Weltwirtschaft ist angeschlagen, Chinas Wirtschaft neigt zur Schwäche, und geopolitisch ist eine Eskalation im Nahen Osten nicht mehr gänzlich auszuschließen. Die Zeichen für das Jahr stehen auf Sturm, und die Zahl der Krisenherde wächst.

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Steigt Großbritannien aus?

13-Burg-bEs mehren sich die Stimmen, dass es bei dem Referendum  über den Verbleib Großbritanniens in der EU knapp werden könnte. Ähnlich wie die Abstimmung über die Eigenstaatlichkeit Schottlands ist es ungewiss, welches Ergebnis das Referendum haben wird. Ein Brexit hätte enorme Folgen für die Europäische Union und würde die Desintegration – vor allem auch in der Eurozone – erheblich beschleunigen.

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Die Risiken in der Eurozone

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Die wirtschaftliche Situation in der Eurozone ist weiterhin äußerst angespannt und fragil. Denn seit der schweren Krise in den Jahren 2007 und 2008 hat sich kaum etwas gebessert. Immer noch ist die Staatsverschuldung hoch und steigt unaufhörlich weiter. Die Wettbewerbsfähigkeit ist in einigen Ländern gefallen. Insgesamt betrachtet ist die Eurozone innerhalb der Weltwirtschaft schlecht aufgestellt.

Die Situation Griechenlands

Athen befindet sich noch immer in einer äußerst prekären Lage. Die Höhe der Staatsschulden dürfte inzwischen die Marke von 180 Prozent des Bruttoinlandsprodukts überschritten haben. Bei dieser Zahl sind noch nicht die impliziten Staatsschulden berücksichtigt, die sich durch umfangreiche sozialstaatliche Verpflichtungen ergeben. Die sozialen Spannungen nehmen zu, und es bestehen weiterhin Kapitalverkehrskontrollen. Bis heute gibt es in Griechenland kein westeuropäischen Maßstäben vergleichbares soziales Sicherungsnetz. Das Gesundheitswesen kann die Last kaum noch tragen, und die Arbeitslosigkeit stellt weiterhin ein dramatisches Problem dar.

Spanien

Trotz der leichten wirtschaftlichen Erholung ist das Land krisengeplagt. In einigen Regionen beläuft sich die Arbeitslosenquote auf über 30 Prozent. Bis heute konnte in Madrid keine neue Regierung gebildet werden; denn die neue Parteienvielfalt stellt die ungewohnte Koalitionsbildung vor neue Herausforderungen. Hinzu kommen die Abspaltungsbemühungen in Katalonien.

Italien

Trotz propagierter Reformen steuert Italien auf neue Schuldenrekorde zu. Schon jetzt dürfte der offizielle Schuldenstand über der zuletzt genannten Marke von 160 Prozent liegen. Einige Regionen sind vom Wachstum völlig abgekoppelt.

Frankreich

Paris weicht die Haushaltsdisziplin immer mehr auf. Auch hier steigen die Staatsschulden und das Haushaltsdefizit. An die Stelle von Wettbewerbsfähigkeit tritt zunehmend ein regulatorisches Umfeld, das Innovationen beeinträchtigt.

Zusammenfassend lässt sich festhalten: Die Lage in der Eurozone ist äußerst bedenklich. Langfristig wird die Region für internationale Investoren uninteressant. Ein schleichender wirtschaftlicher Niedergang macht sich überall bemerkbar.