Wann kommt es zum Crash am Immobilienmarkt?

05-Bretton-aDer Immobilienmarkt ist in etlichen Regionen bereits überhitzt. Die historischen Niedrigzinsen sorgen für einen beispiellosen Boom, und die Preise für Eigentumswohnungen und Häuser steigen kontinuierlich. Viele Interessenten, auch mit geringerer Finanzkraft, wollen sich eine Immobilie zulegen. Die Banken sind inzwischen bereit, auch Immobilienfinanzierungen zu 100 Prozent durchzuführen. Diese Entwicklungen erinnern an das Jahr 2007, als in den USA der Immobilienmarkt kurz vor dem Crash stand.

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Warum die Eurozone scheitern wird

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Die Eurozone wird nicht von Dauer sein. Dies mag eine gewagte Prognose darstellen, aber viele der Probleme, die zum Zerfall führen werden, sind schon jetzt offensichtlich. Die Politik hat zu viel Zeit verstreichen lassen, und seit dem Ausbruch der Krise in den Jahren 2007 und 2008 wurden kaum Maßnahmen durchgesetzt, die den Erhalt der Eurozone hätten sichern können. Betrachten wir die Problemfelder im Einzelnen.

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Die Nulllösung der EZB

16-Safe-cDie EZB hat drastische Schritte unternommen, um die expansive Geldpolitik fortzusetzen. Der Leitzins in der Eurozone wurde auf null Prozent abgesenkt. Zusätzlich wurde der Strafzins, den Banken für ihre geparkten Einlagen entrichten müssen, auf 0,4 Prozent erhöht. Darüber hinaus wird das Anleihenkaufprogramm aufgestockt auf monatlich 80 Milliarden Euro. Beobachter hatten bereits erwartet, dass die Notenbank ein deutliches Signal an die Märkte senden würde.

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Dominostein Griechenland

09-Tempel-cDie Lage in Griechenland spitzt sich weiter zu. Alle Reformen, die versprochen wurden, sind nur unzulänglich umgesetzt worden. Griechenland benötigt weiter umfassende Milliardenhilfen.
Erschwert wird die Lage noch durch die zunehmenden Migrationsströme. Die Regierung in Athen ist mit dieser Situation überfordert. In Brüssel und in Berlin hingegen setzt man auf Zeit. Das Problem indes wird immer akuter; denn ein neue Krise in Griechenland würde die gesamte Eurozone erschüttern.

Der griechische Patient

Entgegen aller vollmundigen und gebetsmühlenartig wiederholten Beteuerungen befindet sich Griechenland in einer schweren Krise und wird in Zukunft von Brüssel völlig abhängig sein. Die Arbeitslosigkeit stagniert auf hohem Niveau; das Land ist schätzungsweise mit 180 Prozent des Bruttoinlandsprodukte verschuldet (und hierbei sind die impliziten Staatsschulden noch nicht einmal berücksichtigt). Griechenland, so könnte ein realistisches Fazit lauten, ist ein hoffnungsloser Fall. Aber in Berlin und Brüssel zögert man. Noch immer gibt es keine konstruktive Lösung für Athen.

Die anderen Länder der Eurozone

Auch anderenorts ist die Bereitschaft, die anstehenden Herausforderungen anzunehmen, gering ausgeprägt. Frankreich ignoriert das Haushaltsdefizit, und in Italien sind die Banken unterkapitalisiert. In Spanien gibt es bislang keine handlungsfähige Regierung, und in einigen Regionen der iberischen Halbinsel erreicht die Arbeitslosigkeit Rekordwerte von über 30 Prozent wie beispielsweise in Andalusien. Inzwischen denkt man in Madrid sogar über Neuwahlen nach.
Die Eurozone kann sich keine neue schwere Wirtschaftskrise leisten. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese Krise wieder in neuer Schärfe auftritt.