Der Kauf von Staatsanleihen und die EZB

11-Karten-bDer Kauf von Staatsanleihen gilt als ein probates Mittel, um die Konjunktur in Europa anzukurbeln. Doch ist das so? Betrachtet man die Wachstumsraten in der Eurozone so wird schnell deutlich, dass die EZB ihre Ziele bislang nicht erreicht hat. In Italien, Portugal und Frankreich ist das Wirtschaftswachstum bescheiden. Bei einem Leitzins von 0 Prozent müsste sich die gesamte Eurozone eigentlich über Nacht in eine beispiellose Boomregion verwandeln. Doch diese Wirkung ist nicht eingetreten. Besonders bedenklich sind jedoch die langfristigen Konsequenzen des Quantitative Easing. Je mehr Geld die Zentralbank in den Kreislauf pumpt, desto verhängnisvoller und drastischer sind die Folgen. Weiterlesen

Der Niedrigzins und die Banken

16-Safe-cDie Banken in Europa und weltweit stehen vor drastischen Herausforderungen. Aufgrund der anhaltend niedrigen Zinsen geraten die Margen unter Druck. Das klassische Geschäftsmodell funktioniert nicht mehr. Denn das Nullniveau setzt die Bankenbranche erheblich unter Druck. Immer mehr Kreditinstitute drehen daher an der Gebührenschraube. Erst kürzlich kündigte die Postbank an, dass sie kostenlose Girokonten nur noch unter bestimmten Voraussetzungen anbieten kann. Immer mehr Banken schließen nicht rentable Filialen und dünnen das Filialnetz weiter aus.

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Kommt im Herbst der Crash?

15-Sonne-aSeit der letzten schweren Rezession 2008 sind mittlerweile acht Jahren vergangen. Damals löste der Immobilienmarkt in den USA einen weltweiten Niedergang der Börsenkurse und einen massiven Konjunktureinbruch aus. In der Regel tritt eine solche gravierende Rezession alle sieben bis acht Jahre auf. 2016 könnte es wieder so weit sein.

Der Krisenherd liegt diesmal in Europa, wo das Bankensystem weiterhin toxische Kredite aufweist und unterkapitalisiert ist. Es gibt gleich mehrere bedenkliche Einflussfaktoren, die zu einem Crash führen könnten. Weiterlesen

Die guten Jahre sind vorbei: Europa und Japan

17-Muenze-dDie Weltwirtschaft befindet sich in einer angespannte Lage. In einigen Regionen stagniert die Produktivität, und der Wohlstand beginnt zu verblassen. Die Kluft zwischen Arm und Reich nimmt deutlich zu. Während in den fünfziger und sechziger Jahren Deutschland noch hohe und beachtliche Wachstumsraten erzielte, waren die folgenden Dekaden von einem schwachen Wachstum geprägt. Die Staatsverschuldung wuchs, und inzwischen hat sie in einigen Ländern katastrophale Ausmaße erreicht. Nehmen wir als Beispiel Japan.

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Das Ende des Euro und die Währungsreform

17-Muenze-aDer Euro hat langfristig keine Zukunft. So sehr auch in der Europapolitik betont wird, wie wichtig und bedeutsam der Euro für die Europäische Union sei, das Projekt ist zum Scheitern verurteilt. Der Euro setzt voraus, dass die Wirtschafts- und Sozialpolitik der beteiligten Mitgliedsstaaten systematisch koordiniert wird. Ganz abgesehen davon, dass dies bei so vielen Ländern kaum möglich ist, niemand ist bereit, mehr Souveränitätsrechte abzugeben. Dies gilt besonders für Frankreich, aber auch für Deutschland. Etwas mehr Ehrlichkeit würde in der Euro-Debatte helfen. Die Zeichen für die Gemeinschaftswährung stehen schlecht. Betrachten wir im Einzelnen die kritischen Punkte. Weiterlesen