Griechenland: Zwischen Reformeifer und Niedergang

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Griechenland steht erneut vor einer schweren Bewährungsprobe: Harte sozialpolitische Einschnitte und tiefgreifende Reformen sollen umgesetzt werden. Doch die Pläne stoßen in der Bevölkerung auf erbitterten Widerstand.

Scheitert Griechenland? Braucht das Land einen umfassenden Schuldenschnitt, um sich zu erholen? Wird es eine Lösung geben?

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Griechenland: Wohin führt der Weg?

09-Tempel-bGriechenland hat es in kürzester Zeit geschafft, nahezu sämtliche Regierungen in der Eurozone zu brüskieren. Schon die Ankündigung, man werde mit der Troika nicht mehr zusammenarbeiten, sorgt für Unmut und Verärgerung. Es sieht auch so aus, als wollte Athen sich nicht mehr an die bisherigen Vereinbarungen halten. Für Brüssel und Berlin ist diese Kehrtwende ein einziges Debakel. Weiterlesen

Griechenland versinkt im Elend

09-Tempel-aGriechenland versinkt im Elend; die Armut nimmt immer mehr zu, und trotz aller Beteuerungen ist die wirtschaftliche Lage in dem Land desaströs. Daran ändern auch die Konjunkturprognosen nicht, die Athen für 2014 einen leichten Aufschwung bescheinigen. Die hohe Staatsverschuldung wird dazu führen, dass das Land einen Schuldenschnitt nicht vermeiden kann. Alles andere ist Beschönigung. Natürlich wird die Politik nicht offiziell von einem Staatsbankrott sprechen, sondern von „Kreditverlängerung“, „Zinssenkung“ und ähnlichen Vokabeln, die das Ausmaß der Krise bemänteln sollen. Tatsache ist aber: Das Land kann sich aus eigener Kraft nicht mehr aus der Lage befreien. Weiterlesen

Zypern ist am Ende

09-Tempel-aAuch wenn man es sich nicht eingestehen mag: Zypern ist am Ende. Die drakonischen Sparmaßnahmen und die drastische Verkleinerung des Finanzsektors bringen die Mittelmeerinsel an den Rand des Abgrunds. Die harten Interventionen, die Brüssel dem zyprischen Staat auferlegt hat, sind so drückend, dass es nur eine Frage der Zeit, bis die Krise das gesamte Land erschüttert. Die von der EU verlangte Reduzierung des Bankensektors mag eine konsequente Forderung sein; aber keine Volkswirtschaft kann eine derart drastische Umwälzung überstehen. Selbst unter normalen Umständen müsste eine solche Umgestaltung mindestens über ein Jahrzehnt geplant werden. Weiterlesen

Die Krise der Automobilindustrie

03-Tulpe-dWie dramatisch die Situation in der Eurozone ist, zeigt am deutlichsten die Automobilindustrie. Die lange Zeit erfolgsverwöhnte Branche befindet sich im freien Fall. Für das Jahr 2013 wird weltweit ein Absatz von 68,2 Millionen Neuwagen prognostiziert. Dies entspricht einem Wachstum von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Doch gut sind diese Ergebnisse nicht. Besonders in Europa macht sich die verheerende Krise bemerkbar. Der Absatz ging um 5,6 Prozent im Vergleich zum Juni 2012 zurück. Wie erschreckend die Probleme sind machen die Zahlen vom Juni 2013 deutlich: Weiterlesen

Die Rezession in Italien

13-Burg-eDie Rezession in Italien nimmt immer größere Ausmaße an und belastet die Eurozone zusätzlich. Nach Angaben des Internationalen Währungsfonds wird die italienische Wirtschaft dieses Jahr voraussichtlich um 1,8 Prozent schrumpfen. Noch nie seit dem Zweiten Weltkrieg gab es in Italien eine solche hartnäckige und lang anhaltende Rezessionsphase. Im vergangenen Jahr lag der Rückgang der wirtschaftlichen Leistung bei zwei Prozent. Auch die Arbeitslosenquote ist unvermindert hoch und liegt seit längerem bei weit über 12 Prozent.

Benötigt Italien ein Rettungspaket? Weiterlesen