Die Probleme in Italien

17-Muenze-cItalien steht vor großen Herausforderungen. Nach dem Referendum und dem Scheitern der Reformen, die von Renzi vorgeschlagen wurden, ist Italien tief gespalten. 59 Prozent entschieden sich gegen die Verfassungsreform. Der Stillstand hält an, und noch immer ist die Zukunft für Italien ungewiss. In den vergangenen Jahren wurden etliche Probleme nicht gelöst, die nun immer mehr die wirtschaftliche und soziale Situation prägen. Was sind die größten Probleme Italiens?

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Schweres Jahr 2017: Die Rezession kommt

15-Sonne-aDas kommende Jahr dürfte äußerst schwierig werden. Nicht nur die Wahlen, in Frankreich, Deutschland und in den Niederlanden, der Brexit und die politische Unsicherheit in etlichen Ländern spielen eine Rolle, sondern es gibt zudem sehr deutliche und unverkennbare Anzeichen, dass 2017 vermutlich eine Rezession eintritt. Die Weltwirtschaft ist auf eine solche Situation schlecht vorbereitet. Weshalb ist eine Rezession sehr wahrscheinlich? Weiterlesen

Die Herausforderungen der Globalisierung

17-Muenze-dDie Präsidentschaftswahlen in den USA haben für eine große Überraschung gesorgt. Entgegen der Mehrzahl der Prognosen und den Verlautbarungen der Medien wurde Donald Trump zum Präsidenten gewählt. In vielen anderen Ländern wie Österreich oder Frankreich zeichnen sich ähnliche Tendenzen ab. Beobachter halten die fortschreitende Globalisierung für eine der Ursachen. Ist dies der Fall? Weiterlesen

Kommt im Herbst der Crash?

15-Sonne-aSeit der letzten schweren Rezession 2008 sind mittlerweile acht Jahren vergangen. Damals löste der Immobilienmarkt in den USA einen weltweiten Niedergang der Börsenkurse und einen massiven Konjunktureinbruch aus. In der Regel tritt eine solche gravierende Rezession alle sieben bis acht Jahre auf. 2016 könnte es wieder so weit sein.

Der Krisenherd liegt diesmal in Europa, wo das Bankensystem weiterhin toxische Kredite aufweist und unterkapitalisiert ist. Es gibt gleich mehrere bedenkliche Einflussfaktoren, die zu einem Crash führen könnten. Weiterlesen

Die Eurozone in der Krise

17-Muenze-aDie Eurozone steht vor schweren, neuen Herausforderungen. Es gibt eine Vielzahl von möglichen Problemen, die bislang ungelöst sind. Das italienische Bankensystem muss ausfallgefährdete Kredite in Höhe von mehr als 360 Milliarden Euro verkraften. Bisher ist noch nicht klar, ob es zu einem umfassenden Bail-in kommt, bei dem Aktionäre, Anleiheneigner und Bankkunden für den Schaden aufkommen. Neben Italien sind auch die Bankensysteme anderer Mitgliedsstaaten in den Eurozone betroffen.

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Dominostein Griechenland

09-Tempel-cDie Lage in Griechenland spitzt sich weiter zu. Alle Reformen, die versprochen wurden, sind nur unzulänglich umgesetzt worden. Griechenland benötigt weiter umfassende Milliardenhilfen.
Erschwert wird die Lage noch durch die zunehmenden Migrationsströme. Die Regierung in Athen ist mit dieser Situation überfordert. In Brüssel und in Berlin hingegen setzt man auf Zeit. Das Problem indes wird immer akuter; denn ein neue Krise in Griechenland würde die gesamte Eurozone erschüttern.

Der griechische Patient

Entgegen aller vollmundigen und gebetsmühlenartig wiederholten Beteuerungen befindet sich Griechenland in einer schweren Krise und wird in Zukunft von Brüssel völlig abhängig sein. Die Arbeitslosigkeit stagniert auf hohem Niveau; das Land ist schätzungsweise mit 180 Prozent des Bruttoinlandsprodukte verschuldet (und hierbei sind die impliziten Staatsschulden noch nicht einmal berücksichtigt). Griechenland, so könnte ein realistisches Fazit lauten, ist ein hoffnungsloser Fall. Aber in Berlin und Brüssel zögert man. Noch immer gibt es keine konstruktive Lösung für Athen.

Die anderen Länder der Eurozone

Auch anderenorts ist die Bereitschaft, die anstehenden Herausforderungen anzunehmen, gering ausgeprägt. Frankreich ignoriert das Haushaltsdefizit, und in Italien sind die Banken unterkapitalisiert. In Spanien gibt es bislang keine handlungsfähige Regierung, und in einigen Regionen der iberischen Halbinsel erreicht die Arbeitslosigkeit Rekordwerte von über 30 Prozent wie beispielsweise in Andalusien. Inzwischen denkt man in Madrid sogar über Neuwahlen nach.
Die Eurozone kann sich keine neue schwere Wirtschaftskrise leisten. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese Krise wieder in neuer Schärfe auftritt.