Ungewöhnliche Prognosen für das Jahr 2016

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Ein beliebtes und amüsantes Spiel der Medien besteht darin, am Jahresende mehr oder weniger wahrscheinliche Vorhersagen zu machen. Besondere Aufmerksamkeit erhalten jene Prognosen, die so haarsträubend und ungewöhnlich sind, dass kaum jemand sie für wahrscheinlich hält. Betrachten wir einmal ein paar kühne Thesen aus Wirtschaft und Politik und wie wahrscheinlich sie sind. Weiterlesen

Der Bitcoin – das Gold des Internetzeitalters?

09-Tempel-cImmer mehr Medien berichten nun über den Bitcoin, der dank seines Höhenflugs ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückt. Am 19.11.2013 erreichte der Bitcoin im Tagesverlauf einen Spitzenwert von über 900 US-Dollar Doch ist die virtuelle Währung eine realistische Alternative für Euro, US-Dollar oder Schweizer Franken?

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Der Höhenflug des Bitcoin

16-Safe-aDie virtuelle Währung Bitcoin erreichte Mitte November einen Spitzenkurs von 420 US-Dollar. Dieser Anstieg ist überaus erstaunlich, denn noch im Jahr 2010 notierte der Bitcoin bei unter zwei US-Dollar.

Angesichts der expansiven Geldpolitik, die die Notenbanken weltweit betreiben, schwindet das Vertrauen in die herkömmlichen Währungen. Erst kürzlich senkte die Europäische Zentralbank in einem historischen Schritt den Leitzins auf 0,25 Prozent. Geld beruht heute anders als in früheren Jahrhunderten, als es eine Golddeckung oder zumindest Münzen aus Edelmetall gab, auf dem Vertrauen in eine oder mehrere Volkswirtschaften. Eine Währungsreform kann heute am Wochenende per Knopfdruck in Sekundenschnelle vorgenommen werden. Außerdem sind weltweit in kürzester Zeit Billionen in den Geldkreislauf gepumpt worden. Die Bilanzsumme einiger Notenbanken hat sich innerhalb weniger Jahren vervielfacht.

12 Millionen Bitcoins sind im Umlauf

Eine Währung, die vom brüchigen und zweifelhaften Vertrauen in eine Volkswirtschaft unabhängig ist, gewinnt so an Interesse. Der Bitcoin könnte ein aussichtsreicher Kandidat sein, denn er ist streng reguliert. Die Geldmenge wird durch die Programmierung der virtuellen Münzen auf eine Höchstmenge von 21 Millionen beschränkt. Derzeit sind rund 12 Millionen virtuelle Bitcoin-Münzen im Umlauf. Immer mehr Händler und renommierte Internetdienstleister akzeptieren inzwischen den Bitcoin als Zahlungsmittel. Der chinesische Internetgigant Baidu nimmt bereits Bitcoins entgegen. Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass in absehbarer Zeit auch andere Internetkonzerne, die virtuelle Währung als Zahlungsmittel einführen. Der erste Geldautomat, an dem Bitcoins erworben werden können, wurde bereits in Vancouver eröffnet.

Da die virtuelle Währung nur durch Mining, also durch aufwändige Rechenvorgänge „geschürft“ werden kann, steigt die Geldmenge nur langsam, zumal die Aufgaben, die gelöst werden müssen, immer komplexer werden. Experten haben inzwischen ausgerechnet, dass sich die Anschaffung von Hochleistungsrechnern bezahlt macht, wenn dadurch genügend Bitcoins im Internet entdeckt werden. Mit dem exponenziell steigenden Schwierigkeitsgrad des Mining werden jedoch immer schnellere Prozessoren und komplexere Rechenvorgänge erforderlich. Voraussetzung für den Erfolg sind zudem günstige Strompreise, so dass Standorte in Nordamerika eher profitieren.

Von Zentralbanken abhängige Währungen haben sich in der Wirtschaftsgeschichte nicht wirklich bewährt. Früher oder später tendiert die Politik dazu, die Geldmenge deutlich auszuweiten und eine Inflation in Kauf zu nehmen. Der Bitcoin zeigt hingegen eine deflatorische Entwicklung, da die Geldmenge definitiv auf 21 Millionen Einheit begrenzt ist. Darüber hinaus werden Bitcoins auch gehortet.

Insgesamt betrachtet könnte sich der Bitcoin zu einer interessanten Alternative für goldgedeckte Währungen entwickeln. Der Durchbruch kann letztlich aber nur gelingen, wenn die Sicherheitsprobleme gelöst werden.

Das Buch zum Blog

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Der Bitcoin gewinnt an Bedeutung

01-Euro-fDie virtuelle Währung Bitcoin gewinnt angesichts der weltweiten Schuldenkrise an Bedeutung. Der Bitcoin wurde im Jahr 2009 erstmals eingeführt. Das virtuelle Geld wird dezentral über das Internet verwaltet und ist von den Zentralbanken unabhängig. Jede Einheit wird verschlüsselt und mit einer unverwechselbaren Signatur gekennzeichnet. Der Bitcoin ist so gestaltet, dass maximal 21 Millionen Stück in den Umlauf gelangen können. Anders als bei anderen Währungen ist eine Inflation durch eine Ausweitung der Geldmenge daher nicht möglich.

Die Entstehung und Entwicklung der Bitcoins

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