Das Ende des Euro und die Währungsreform

17-Muenze-aDer Euro hat langfristig keine Zukunft. So sehr auch in der Europapolitik betont wird, wie wichtig und bedeutsam der Euro für die Europäische Union sei, das Projekt ist zum Scheitern verurteilt. Der Euro setzt voraus, dass die Wirtschafts- und Sozialpolitik der beteiligten Mitgliedsstaaten systematisch koordiniert wird. Ganz abgesehen davon, dass dies bei so vielen Ländern kaum möglich ist, niemand ist bereit, mehr Souveränitätsrechte abzugeben. Dies gilt besonders für Frankreich, aber auch für Deutschland. Etwas mehr Ehrlichkeit würde in der Euro-Debatte helfen. Die Zeichen für die Gemeinschaftswährung stehen schlecht. Betrachten wir im Einzelnen die kritischen Punkte. Weiterlesen

Ist der Euro in der Krise?

17-Muenze-cDas Referendum über den Brexit hat ganz Europa erschüttert. Mit dem Austritt Großbritanniens wird die Europäische Union deutlich geschwächt. Außerdem könnte es zu weiteren Austritten kommen. Ein besonderes Risiko stellte diese Entwicklung für die Eurozone dar. Die Europäische Zentralbank versucht zwar, durch eine expansive Geldpolitik den Zusammenhalt in der Eurozone zu erhalten, aber die Zentrifugalkräfte nehmen immer zu. Hat der Euro eine realistische Chance?

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Der Brexit ist da! Das Ende der EU?

17-Muenze-dDas Unfassbare ist geschehen: Die Bevölkerung in Großbritannien hat sich für den Austritt aus der Europäischen Union entschieden. Ich muss ehrlich zugeben: Wie viele Beobachter habe ich bis zuletzt angenommen, dass die Mehrheit für den Verbleib votieren würde. Hierbei wird deutlich: Man muss immer mit Überraschungen rechnen. Alle Prognosen können sich als falsch erweisen.

Wir sollten uns folgende Fragen stellen: Was werden die Folgen des Brexits sein? Und in welchem Zustand befindet sich die Europäische Union? Weiterlesen

Griechenland vor erneuter Krise

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Griechenland steht erneut vor einer Verschärfung der Krise. In Berlin und Brüssel gibt man sich gelassen, doch die Situation ist überaus ernst. Allen vollmundigen Beteuerungen zum Trotz befindet sich Griechenland in einer Dauerkrise, die immer bedenklichere Ausmaße annimmt. Die Politik agiert hilflos und vertagt eine sinnvolle Lösung. Doch diesmal könnte die Eurozone in Mitleidenschaft gezogen werden. Weiterlesen

Die Risiken in der Eurozone

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Die wirtschaftliche Situation in der Eurozone ist weiterhin äußerst angespannt und fragil. Denn seit der schweren Krise in den Jahren 2007 und 2008 hat sich kaum etwas gebessert. Immer noch ist die Staatsverschuldung hoch und steigt unaufhörlich weiter. Die Wettbewerbsfähigkeit ist in einigen Ländern gefallen. Insgesamt betrachtet ist die Eurozone innerhalb der Weltwirtschaft schlecht aufgestellt.

Die Situation Griechenlands

Athen befindet sich noch immer in einer äußerst prekären Lage. Die Höhe der Staatsschulden dürfte inzwischen die Marke von 180 Prozent des Bruttoinlandsprodukts überschritten haben. Bei dieser Zahl sind noch nicht die impliziten Staatsschulden berücksichtigt, die sich durch umfangreiche sozialstaatliche Verpflichtungen ergeben. Die sozialen Spannungen nehmen zu, und es bestehen weiterhin Kapitalverkehrskontrollen. Bis heute gibt es in Griechenland kein westeuropäischen Maßstäben vergleichbares soziales Sicherungsnetz. Das Gesundheitswesen kann die Last kaum noch tragen, und die Arbeitslosigkeit stellt weiterhin ein dramatisches Problem dar.

Spanien

Trotz der leichten wirtschaftlichen Erholung ist das Land krisengeplagt. In einigen Regionen beläuft sich die Arbeitslosenquote auf über 30 Prozent. Bis heute konnte in Madrid keine neue Regierung gebildet werden; denn die neue Parteienvielfalt stellt die ungewohnte Koalitionsbildung vor neue Herausforderungen. Hinzu kommen die Abspaltungsbemühungen in Katalonien.

Italien

Trotz propagierter Reformen steuert Italien auf neue Schuldenrekorde zu. Schon jetzt dürfte der offizielle Schuldenstand über der zuletzt genannten Marke von 160 Prozent liegen. Einige Regionen sind vom Wachstum völlig abgekoppelt.

Frankreich

Paris weicht die Haushaltsdisziplin immer mehr auf. Auch hier steigen die Staatsschulden und das Haushaltsdefizit. An die Stelle von Wettbewerbsfähigkeit tritt zunehmend ein regulatorisches Umfeld, das Innovationen beeinträchtigt.

Zusammenfassend lässt sich festhalten: Die Lage in der Eurozone ist äußerst bedenklich. Langfristig wird die Region für internationale Investoren uninteressant. Ein schleichender wirtschaftlicher Niedergang macht sich überall bemerkbar.

Hat der Euro eine Zukunft?

17-Muenze-aViele Kritiker haben dem Euro ein frühes Scheitern prophezeit; doch die gemeinsame europäische Währung gibt es noch immer. Auch schwere Krisen und ständige Turbulenzen in Europa konnten der Währungsunion nichts anhaben. Auch den Bruch des Maastricht-Vertrags und die Verletzung der Stabilitätskriterien konnte die Währung überstehen. Ist der Euro also zukunftsfähig? Wird es ihn noch im Jahr 2030 oder 2040 geben?

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Die Staatsverschuldung steigt weiter

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Die Staatsverschuldung in der Eurozone steigt immer schneller. Als hätte man nur einen Vorwand benötigt, wird nun die Flüchtlingskrise vorgeschoben, um großzügig Beschränkungen außer Kraft zu setzen. Zwar mag der Grund plausibel sein, aber die Staaten der Eurozone haben schon vorher keinerlei Anstrengungen unternommen, um die Staatsschulden ernsthaft zu verringern. Vor allem Frankreich scheint die Gunst der Stunde zu nutzen.

Paris: Schulden steigen weiter

Im Jahr 2016 wird Frankreich vermutlich die 100-Prozent-Marke überschreiten. Das sind zwar keine italienischen Verhältnisse,  wo der Schuldenstand längst bei 140 Prozent angelangt ist, aber Frankreich hat innerhalb der Eurozone ein viel höheres Gewicht. Offiziell wird eine Verschuldung von 96,5 Prozent für das Jahr 2016 prognostiziert, aber es ist unwahrscheinlich, dass dieser Wert eingehalten wird. Schon jetzt möchte man in Paris im Hinblick auf die Flüchtlingskrise die Schulden ausweiten.

Die langfristigen Folgen

Hoch verschuldete Staaten verlieren immer mehr an Wettbewerbsfähigkeit. Es tritt langfristig ein erheblicher Wohlstandsverlust ein, der zu sozialen Spannungen führt, und das Wirtschaftswachstum erreicht bestenfalls einen bescheidenen Wert von weit unter einem Prozent. Ob es den Euro unter diesen Bedingungen in zehn Jahren noch geben wird, ist äußerst fraglich. Während der US-Dollar als Weltreservewährung einen Pluspunkt hat, muss die Eurozone beweisen, dass sie insgesamt handlungsfähig ist und über die erforderliche Haushaltsdisziplin verfügt. Die bisherigen Erfahrungen sind aber eher enttäuschend.

Die Fehler der Währungsunion

17-Muenze-aDie Lage in der Eurozone ist weiterhin kritisch. Zwar erhält Griechenland ein neues umfassendes Rettungspaket, aber die eigentlichen Grundprobleme der Währungsunion sind ungelöst.

Langfristig hat die Eurozone nur eine Chance, wenn die Mitgliedsstaaten weitere Reformen durchführen. Was sind die eigentlichen Fehler, die bei der Gründung der Eurozone begangen wurden?

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Griechenland pleite – das Ende der Eurozone?

01-Euro-cDas Unfassbare ist geschehen: Die Verhandlungen in Brüssel wurden abgebrochen, nachdem Alexis Tsipras ein Referendum über das Sparprogramm verkündet hat. Kaum jemand hat mit dieser erschreckenden Entwicklung gerechnet.

Griechenland wird in die Staatspleite rutschen. Die Konsequenzen werden dramatisch sein und die Eurozone erschüttern.

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Wird es den Euro in zehn Jahren noch geben?

17-Muenze-aZugegeben: Die Frage ist schwer zu beantworten, und viele Prognosen haben sich im Nachhinein als falsch herausgestellt.

Doch wir können an dieser Stelle einmal alle wichtigen Argumenten anführen, die für oder gegen ein Weiterbestehen des Euro sprechen.

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