Ist der Euro in der Krise?

17-Muenze-cDas Referendum über den Brexit hat ganz Europa erschüttert. Mit dem Austritt Großbritanniens wird die Europäische Union deutlich geschwächt. Außerdem könnte es zu weiteren Austritten kommen. Ein besonderes Risiko stellte diese Entwicklung für die Eurozone dar. Die Europäische Zentralbank versucht zwar, durch eine expansive Geldpolitik den Zusammenhalt in der Eurozone zu erhalten, aber die Zentrifugalkräfte nehmen immer zu. Hat der Euro eine realistische Chance?

Weiterlesen

Der Brexit ist da! Das Ende der EU?

17-Muenze-dDas Unfassbare ist geschehen: Die Bevölkerung in Großbritannien hat sich für den Austritt aus der Europäischen Union entschieden. Ich muss ehrlich zugeben: Wie viele Beobachter habe ich bis zuletzt angenommen, dass die Mehrheit für den Verbleib votieren würde. Hierbei wird deutlich: Man muss immer mit Überraschungen rechnen. Alle Prognosen können sich als falsch erweisen.

Wir sollten uns folgende Fragen stellen: Was werden die Folgen des Brexits sein? Und in welchem Zustand befindet sich die Europäische Union? Weiterlesen

Der Brexit und das Ende der europäischen Integration

17-Muenze-dDie Nervosität steigt. Wie zahlreiche Umfragen verdeutlichen, haben die Europagegner enorm an Zulauf gewonnen. Mittlerweile plädiert eine Mehrheit für einen Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union. Auf dem Kontinent wachsen indes die Befürchtungen und Ängste. Könnte ein Brexit nicht auch andere Länder veranlassen, über ein Ende der Mitgliedschaft nachzudenken?

Weiterlesen

Griechenland und der Schuldenerlass

10-Narr-aHerzlichen Glückwunsch, Athen! Die Schulden wurden erlassen. Was wie eine merkwürdige Satire anmutet, ist längst Realität. Niemand in Brüssel oder Berlin rechnet jemals damit, dass Griechenland die Verbindlichkeiten in Milliardenhöhe wird tilgen können. Im Gegenteil: Immer neue Rettungspakete müssen aufgelegt werden, um das krisengeschüttelte Land zu unterstützen. Wer genau hinschaut, hat längst erkannt, dass Griechenland einen Cut bekommen hat. Die Schulden wurden bereits gestrichen.  Weiterlesen

Griechenland: Rückkehr an die Märkte?

09-Tempel-aDie Regierung in Athen plant eine Rückkehr an die Finanzmärkte. Doch ist dieses Ziel realistisch? Wer die Entwicklungen in den vergangenen Jahren sorgfältig betrachtet, stellt desillusioniert fest, dass nahezu alle Versprechen nicht eingelöst wurden. Griechenland hat nicht ein einziges Ziel erfüllt. Alle Prognosen zum Wirtschaftswachstum und zur Konsolidierung der Finanzen waren nicht das Papier wert, auf dem sie standen.

Weiterlesen

Warum die Eurozone scheitern wird

15-Sonne-a

Die Eurozone wird nicht von Dauer sein. Dies mag eine gewagte Prognose darstellen, aber viele der Probleme, die zum Zerfall führen werden, sind schon jetzt offensichtlich. Die Politik hat zu viel Zeit verstreichen lassen, und seit dem Ausbruch der Krise in den Jahren 2007 und 2008 wurden kaum Maßnahmen durchgesetzt, die den Erhalt der Eurozone hätten sichern können. Betrachten wir die Problemfelder im Einzelnen.

Weiterlesen

Die Nulllösung der EZB

16-Safe-cDie EZB hat drastische Schritte unternommen, um die expansive Geldpolitik fortzusetzen. Der Leitzins in der Eurozone wurde auf null Prozent abgesenkt. Zusätzlich wurde der Strafzins, den Banken für ihre geparkten Einlagen entrichten müssen, auf 0,4 Prozent erhöht. Darüber hinaus wird das Anleihenkaufprogramm aufgestockt auf monatlich 80 Milliarden Euro. Beobachter hatten bereits erwartet, dass die Notenbank ein deutliches Signal an die Märkte senden würde.

Weiterlesen

Dominostein Griechenland

09-Tempel-cDie Lage in Griechenland spitzt sich weiter zu. Alle Reformen, die versprochen wurden, sind nur unzulänglich umgesetzt worden. Griechenland benötigt weiter umfassende Milliardenhilfen.
Erschwert wird die Lage noch durch die zunehmenden Migrationsströme. Die Regierung in Athen ist mit dieser Situation überfordert. In Brüssel und in Berlin hingegen setzt man auf Zeit. Das Problem indes wird immer akuter; denn ein neue Krise in Griechenland würde die gesamte Eurozone erschüttern.

Der griechische Patient

Entgegen aller vollmundigen und gebetsmühlenartig wiederholten Beteuerungen befindet sich Griechenland in einer schweren Krise und wird in Zukunft von Brüssel völlig abhängig sein. Die Arbeitslosigkeit stagniert auf hohem Niveau; das Land ist schätzungsweise mit 180 Prozent des Bruttoinlandsprodukte verschuldet (und hierbei sind die impliziten Staatsschulden noch nicht einmal berücksichtigt). Griechenland, so könnte ein realistisches Fazit lauten, ist ein hoffnungsloser Fall. Aber in Berlin und Brüssel zögert man. Noch immer gibt es keine konstruktive Lösung für Athen.

Die anderen Länder der Eurozone

Auch anderenorts ist die Bereitschaft, die anstehenden Herausforderungen anzunehmen, gering ausgeprägt. Frankreich ignoriert das Haushaltsdefizit, und in Italien sind die Banken unterkapitalisiert. In Spanien gibt es bislang keine handlungsfähige Regierung, und in einigen Regionen der iberischen Halbinsel erreicht die Arbeitslosigkeit Rekordwerte von über 30 Prozent wie beispielsweise in Andalusien. Inzwischen denkt man in Madrid sogar über Neuwahlen nach.
Die Eurozone kann sich keine neue schwere Wirtschaftskrise leisten. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese Krise wieder in neuer Schärfe auftritt.

Griechenland vor erneuter Krise

09-Tempel-a

Griechenland steht erneut vor einer Verschärfung der Krise. In Berlin und Brüssel gibt man sich gelassen, doch die Situation ist überaus ernst. Allen vollmundigen Beteuerungen zum Trotz befindet sich Griechenland in einer Dauerkrise, die immer bedenklichere Ausmaße annimmt. Die Politik agiert hilflos und vertagt eine sinnvolle Lösung. Doch diesmal könnte die Eurozone in Mitleidenschaft gezogen werden. Weiterlesen

Großbritannien und der Opportunismus in der EU-Sozialpolitik

10-Narr-g

Der Kompromiss mit Großbritannien ist eine bedenkliche Entwicklung, welche die Desintegration in Europa beschleunigen wird. Brüssel hat mit allen verfügbaren Mitteln versucht, einen Brexit zu verhindern. Doch wie das Referendum über den Austritt Großbritanniens ausgehen wird, weiß zurzeit niemand. Alle Zugeständnisse könnten sich im Nachhinein als vergeblich erweisen. Insgesamt betrachtet ist dieses Signal ohnehin verhängnisvoll.

Weiterlesen