Der Kauf von Staatsanleihen und die EZB

11-Karten-bDer Kauf von Staatsanleihen gilt als ein probates Mittel, um die Konjunktur in Europa anzukurbeln. Doch ist das so? Betrachtet man die Wachstumsraten in der Eurozone so wird schnell deutlich, dass die EZB ihre Ziele bislang nicht erreicht hat. In Italien, Portugal und Frankreich ist das Wirtschaftswachstum bescheiden. Bei einem Leitzins von 0 Prozent müsste sich die gesamte Eurozone eigentlich über Nacht in eine beispiellose Boomregion verwandeln. Doch diese Wirkung ist nicht eingetreten. Besonders bedenklich sind jedoch die langfristigen Konsequenzen des Quantitative Easing. Je mehr Geld die Zentralbank in den Kreislauf pumpt, desto verhängnisvoller und drastischer sind die Folgen. Weiterlesen

Wie geht es mit Griechenland weiter?

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Griechenland verhandelt erneut mit den Geldgebern um weitere Milliardenhilfen. Im Gegenzug sollen mehr als 5 Milliarden Euro an Ausgaben bis 2018 eingespart werden.

Doch die Bevölkerung ist reformmüde. Der Widerstand ist groß; vor allem die geplante Reform der Pensionen stößt auf deutliche Ablehnung in Griechenland.

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Griechenland: Die Krise geht unvermindert weiter

09-Tempel-aDie Reformen in Griechenland haben bislang kaum greifbare Ergebnisse erbracht. Noch immer jongliert das Land am Rande eines Abgrunds. Weder das Wirtschaftswachstum noch die Arbeitslosenquote haben sich merklich verbessert. Athen ist weiterhin auf umfangreiche Milliardenhilfen aus der EU angewiesen. Doch nun zeichnet sich ein weiteres Problem ab, das die Entwicklung drastisch beschleunigen könnte.

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Die Nulllösung der EZB

16-Safe-cDie EZB hat drastische Schritte unternommen, um die expansive Geldpolitik fortzusetzen. Der Leitzins in der Eurozone wurde auf null Prozent abgesenkt. Zusätzlich wurde der Strafzins, den Banken für ihre geparkten Einlagen entrichten müssen, auf 0,4 Prozent erhöht. Darüber hinaus wird das Anleihenkaufprogramm aufgestockt auf monatlich 80 Milliarden Euro. Beobachter hatten bereits erwartet, dass die Notenbank ein deutliches Signal an die Märkte senden würde.

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Hat der Euro eine Zukunft?

17-Muenze-aViele Kritiker haben dem Euro ein frühes Scheitern prophezeit; doch die gemeinsame europäische Währung gibt es noch immer. Auch schwere Krisen und ständige Turbulenzen in Europa konnten der Währungsunion nichts anhaben. Auch den Bruch des Maastricht-Vertrags und die Verletzung der Stabilitätskriterien konnte die Währung überstehen. Ist der Euro also zukunftsfähig? Wird es ihn noch im Jahr 2030 oder 2040 geben?

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Die expansive Geldpolitik wird fortgesetzt

17-Muenze-aDie Europäische Zentralbank hat in ihrer vergangenen Sitzung deutlich gemacht, dass sie die expansive Geldpolitik fortsetzen wird. Ein neues Quantative Easing könnte folglich in den kommenden Monaten bevorstehen. Diese Maßnahme ist auch keineswegs verwunderlich; denn die offizielle Inflationsrate erreicht in der Eurozone ein Nullniveau. Doch was sind die langfristigen Folgen der Geldschwemme?

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Die Zinswende wird vertagt

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Die mit Spannung erwartete Entscheidung der US-Notenbank fiel so aus, wie es die meisten Marktbeobachter erwartet hatten: Die Federal Reserve ließ die Leitzinsen unverändert. Die Märkte aber bleiben verunsichert.

Welche langfristigen Folgen hat die Niedrigzinspolitik? Und wie wird die Zinsentwicklung in der Eurozone aussehen?

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Kein sinnvolles Rettungspaket für Griechenland

17-Muenze-aDas Rettungspaket für Griechenland ist sinnlos. Die Milliarden werden die Krise nur noch verschlimmern und dazu führen, dass Athen langfristig auf Transfers aus Brüssel angewiesen ist.

Die beschlossenen Maßnahmen sollen nur das endgültige Scheitern der Europolitik hinauszögern. Betrachten wir das Rettungspaket im Einzelnen.

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Griechenland wird Hilfen bekommen

09-Tempel-aAuch wenn in den vergangenen Tagen der Eindruck entstand, Griechenland könnte fallen gelassen werden: Athen wird weitere Hilfen erhalten.

Bislang wurde in allen vergleichbaren Situationen ein Kompromiss ausgehandelt. Daher sind die Befürchtungen, Griechenland könnte am Rosenmontag vor dem Ruin stehen, gegenstandslos.

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Wird es den Euro in zehn Jahren noch geben?

17-Muenze-aZugegeben: Die Frage ist schwer zu beantworten, und viele Prognosen haben sich im Nachhinein als falsch herausgestellt.

Doch wir können an dieser Stelle einmal alle wichtigen Argumenten anführen, die für oder gegen ein Weiterbestehen des Euro sprechen.

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