Die Industrie in der Eurozone

15-Sonne-aDer industrielle Sektor hat sich in der Eurozone in den vergangenen Jahren schlecht entwickelt. Dies gilt insbesondere für einige Länder. Während in Deutschland die Industrie noch boomt und eine führende Rolle einnimmt, sinkt der Anteil der Industrie in etlichen Staaten. Besonders alarmierend ist die Entwicklung in einigen Mittelmeerländern, die seit der schweren Krise in den Jahren 2007 und 2008 Weltmarktanteile verloren haben.

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Dominostein Griechenland

09-Tempel-cDie Lage in Griechenland spitzt sich weiter zu. Alle Reformen, die versprochen wurden, sind nur unzulänglich umgesetzt worden. Griechenland benötigt weiter umfassende Milliardenhilfen.
Erschwert wird die Lage noch durch die zunehmenden Migrationsströme. Die Regierung in Athen ist mit dieser Situation überfordert. In Brüssel und in Berlin hingegen setzt man auf Zeit. Das Problem indes wird immer akuter; denn ein neue Krise in Griechenland würde die gesamte Eurozone erschüttern.

Der griechische Patient

Entgegen aller vollmundigen und gebetsmühlenartig wiederholten Beteuerungen befindet sich Griechenland in einer schweren Krise und wird in Zukunft von Brüssel völlig abhängig sein. Die Arbeitslosigkeit stagniert auf hohem Niveau; das Land ist schätzungsweise mit 180 Prozent des Bruttoinlandsprodukte verschuldet (und hierbei sind die impliziten Staatsschulden noch nicht einmal berücksichtigt). Griechenland, so könnte ein realistisches Fazit lauten, ist ein hoffnungsloser Fall. Aber in Berlin und Brüssel zögert man. Noch immer gibt es keine konstruktive Lösung für Athen.

Die anderen Länder der Eurozone

Auch anderenorts ist die Bereitschaft, die anstehenden Herausforderungen anzunehmen, gering ausgeprägt. Frankreich ignoriert das Haushaltsdefizit, und in Italien sind die Banken unterkapitalisiert. In Spanien gibt es bislang keine handlungsfähige Regierung, und in einigen Regionen der iberischen Halbinsel erreicht die Arbeitslosigkeit Rekordwerte von über 30 Prozent wie beispielsweise in Andalusien. Inzwischen denkt man in Madrid sogar über Neuwahlen nach.
Die Eurozone kann sich keine neue schwere Wirtschaftskrise leisten. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese Krise wieder in neuer Schärfe auftritt.

Die Staatsverschuldung steigt weiter

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Die Staatsverschuldung in der Eurozone steigt immer schneller. Als hätte man nur einen Vorwand benötigt, wird nun die Flüchtlingskrise vorgeschoben, um großzügig Beschränkungen außer Kraft zu setzen. Zwar mag der Grund plausibel sein, aber die Staaten der Eurozone haben schon vorher keinerlei Anstrengungen unternommen, um die Staatsschulden ernsthaft zu verringern. Vor allem Frankreich scheint die Gunst der Stunde zu nutzen.

Paris: Schulden steigen weiter

Im Jahr 2016 wird Frankreich vermutlich die 100-Prozent-Marke überschreiten. Das sind zwar keine italienischen Verhältnisse,  wo der Schuldenstand längst bei 140 Prozent angelangt ist, aber Frankreich hat innerhalb der Eurozone ein viel höheres Gewicht. Offiziell wird eine Verschuldung von 96,5 Prozent für das Jahr 2016 prognostiziert, aber es ist unwahrscheinlich, dass dieser Wert eingehalten wird. Schon jetzt möchte man in Paris im Hinblick auf die Flüchtlingskrise die Schulden ausweiten.

Die langfristigen Folgen

Hoch verschuldete Staaten verlieren immer mehr an Wettbewerbsfähigkeit. Es tritt langfristig ein erheblicher Wohlstandsverlust ein, der zu sozialen Spannungen führt, und das Wirtschaftswachstum erreicht bestenfalls einen bescheidenen Wert von weit unter einem Prozent. Ob es den Euro unter diesen Bedingungen in zehn Jahren noch geben wird, ist äußerst fraglich. Während der US-Dollar als Weltreservewährung einen Pluspunkt hat, muss die Eurozone beweisen, dass sie insgesamt handlungsfähig ist und über die erforderliche Haushaltsdisziplin verfügt. Die bisherigen Erfahrungen sind aber eher enttäuschend.

Die Eurozone vor dem Scheitern

10-Narr-aEs ist ruhiger geworden um den Euro, doch diese Ruhe könnte die Ruhe vor dem Sturm sein. Bislang ist keines der gravierenden Probleme der Eurozone gelöst. Ohne grundlegende und umfassende Reformen wird die Eurozone früher oder später scheitern.

Doch die Reformbereitschaft ist in fast allen Ländern erlahmt. Was werden die Folgen sein?

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Die Zukunft der Eurozone

17-Muenze-aDie Eurozone steht vor neuen Herausforderungen, denn in den kommenden Jahren werden sich die Rahmenbedingungen der Weltwirtschaft erheblich verändern.

Ohne eine erhöhte Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit wird die Eurozone für internationale Investoren uninteressant.

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Die Fehler der Währungsunion

17-Muenze-aDie Lage in der Eurozone ist weiterhin kritisch. Zwar erhält Griechenland ein neues umfassendes Rettungspaket, aber die eigentlichen Grundprobleme der Währungsunion sind ungelöst.

Langfristig hat die Eurozone nur eine Chance, wenn die Mitgliedsstaaten weitere Reformen durchführen. Was sind die eigentlichen Fehler, die bei der Gründung der Eurozone begangen wurden?

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Frankreich in der Krise

15-Sonne-aWährend die Diskussion in den Medien um eine Insolvenz Griechenlands und einen möglichen Austritt Großbritanniens kreist, wird ein Krisenkandidat fast völlig ausgeblendet: Frankreich.

Man könnte sagen: Fällt Frankreich, fällt die Eurozone. Und die wirtschaftliche Entwicklung im Nachbarland ist alles andere als gut.

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Europa in der Krise

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Europa schlittert immer tiefer in eine unausweichliche Krise, und die Aussichten für die kommenden Jahre sind schlecht. Deutschland wird 2015 nur ein Wachstum von 1,2 Prozent erzielen, was aber vermutlich eine noch viel zu optimistische Vorhersage ist.

Eine Vielzahl von erheblichen Belastungsfaktoren kommt hinzu.

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Der Schuldenberg wächst

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Obwohl es still um die Staatsschuldenkrise geworden ist, trügt der Schein. Der Schuldenberg wächst immer mehr, und langfristig ist die nächste schwere Wirtschaftskrise vorprogrammiert.

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Die Intervention der Europäischen Zentralbank

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Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank, die am Donnerstag verkündet wurde, hat viele Beobachter überrascht. Nur wenige hatten damit gerechnet, dass so umfassende Maßnahmen beschlossen würden.

Noch nie in der gesamten Wirtschaftsgeschichte gab es einen Leitzins von 0,05 Prozent. Was bedeutet dies?  Weiterlesen