Griechenland: Die zunehmende Armut

15-Sonne-cDie Armut und das soziale Elend in Griechenland verschärfen sich von Tag zu Tag. Die Sparpolitik hat dramatische Auswirkungen auf die gesamte Bevölkerung. Überall sind die Folgen sichtbar. Langfristig wird Athen diesen harten Kurs nicht durchhalten können. Es ist auch eine bedenkliche Illusion zu glauben, Griechenland könne durch harte Sparauflagen saniert werden. Im Gegenteil: Die Kluft zwischen Arm und Reich wächst.

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Griechenland und der Schuldenerlass

10-Narr-aHerzlichen Glückwunsch, Athen! Die Schulden wurden erlassen. Was wie eine merkwürdige Satire anmutet, ist längst Realität. Niemand in Brüssel oder Berlin rechnet jemals damit, dass Griechenland die Verbindlichkeiten in Milliardenhöhe wird tilgen können. Im Gegenteil: Immer neue Rettungspakete müssen aufgelegt werden, um das krisengeschüttelte Land zu unterstützen. Wer genau hinschaut, hat längst erkannt, dass Griechenland einen Cut bekommen hat. Die Schulden wurden bereits gestrichen.  Weiterlesen

Griechenland: Rückkehr an die Märkte?

09-Tempel-aDie Regierung in Athen plant eine Rückkehr an die Finanzmärkte. Doch ist dieses Ziel realistisch? Wer die Entwicklungen in den vergangenen Jahren sorgfältig betrachtet, stellt desillusioniert fest, dass nahezu alle Versprechen nicht eingelöst wurden. Griechenland hat nicht ein einziges Ziel erfüllt. Alle Prognosen zum Wirtschaftswachstum und zur Konsolidierung der Finanzen waren nicht das Papier wert, auf dem sie standen.

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Griechenland: Zwischen Reformeifer und Niedergang

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Griechenland steht erneut vor einer schweren Bewährungsprobe: Harte sozialpolitische Einschnitte und tiefgreifende Reformen sollen umgesetzt werden. Doch die Pläne stoßen in der Bevölkerung auf erbitterten Widerstand.

Scheitert Griechenland? Braucht das Land einen umfassenden Schuldenschnitt, um sich zu erholen? Wird es eine Lösung geben?

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Wie geht es mit Griechenland weiter?

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Griechenland verhandelt erneut mit den Geldgebern um weitere Milliardenhilfen. Im Gegenzug sollen mehr als 5 Milliarden Euro an Ausgaben bis 2018 eingespart werden.

Doch die Bevölkerung ist reformmüde. Der Widerstand ist groß; vor allem die geplante Reform der Pensionen stößt auf deutliche Ablehnung in Griechenland.

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Griechenland: Die Krise geht unvermindert weiter

09-Tempel-aDie Reformen in Griechenland haben bislang kaum greifbare Ergebnisse erbracht. Noch immer jongliert das Land am Rande eines Abgrunds. Weder das Wirtschaftswachstum noch die Arbeitslosenquote haben sich merklich verbessert. Athen ist weiterhin auf umfangreiche Milliardenhilfen aus der EU angewiesen. Doch nun zeichnet sich ein weiteres Problem ab, das die Entwicklung drastisch beschleunigen könnte.

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Warum die Eurozone scheitern wird

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Die Eurozone wird nicht von Dauer sein. Dies mag eine gewagte Prognose darstellen, aber viele der Probleme, die zum Zerfall führen werden, sind schon jetzt offensichtlich. Die Politik hat zu viel Zeit verstreichen lassen, und seit dem Ausbruch der Krise in den Jahren 2007 und 2008 wurden kaum Maßnahmen durchgesetzt, die den Erhalt der Eurozone hätten sichern können. Betrachten wir die Problemfelder im Einzelnen.

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Dominostein Griechenland

09-Tempel-cDie Lage in Griechenland spitzt sich weiter zu. Alle Reformen, die versprochen wurden, sind nur unzulänglich umgesetzt worden. Griechenland benötigt weiter umfassende Milliardenhilfen.
Erschwert wird die Lage noch durch die zunehmenden Migrationsströme. Die Regierung in Athen ist mit dieser Situation überfordert. In Brüssel und in Berlin hingegen setzt man auf Zeit. Das Problem indes wird immer akuter; denn ein neue Krise in Griechenland würde die gesamte Eurozone erschüttern.

Der griechische Patient

Entgegen aller vollmundigen und gebetsmühlenartig wiederholten Beteuerungen befindet sich Griechenland in einer schweren Krise und wird in Zukunft von Brüssel völlig abhängig sein. Die Arbeitslosigkeit stagniert auf hohem Niveau; das Land ist schätzungsweise mit 180 Prozent des Bruttoinlandsprodukte verschuldet (und hierbei sind die impliziten Staatsschulden noch nicht einmal berücksichtigt). Griechenland, so könnte ein realistisches Fazit lauten, ist ein hoffnungsloser Fall. Aber in Berlin und Brüssel zögert man. Noch immer gibt es keine konstruktive Lösung für Athen.

Die anderen Länder der Eurozone

Auch anderenorts ist die Bereitschaft, die anstehenden Herausforderungen anzunehmen, gering ausgeprägt. Frankreich ignoriert das Haushaltsdefizit, und in Italien sind die Banken unterkapitalisiert. In Spanien gibt es bislang keine handlungsfähige Regierung, und in einigen Regionen der iberischen Halbinsel erreicht die Arbeitslosigkeit Rekordwerte von über 30 Prozent wie beispielsweise in Andalusien. Inzwischen denkt man in Madrid sogar über Neuwahlen nach.
Die Eurozone kann sich keine neue schwere Wirtschaftskrise leisten. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese Krise wieder in neuer Schärfe auftritt.

Griechenland vor erneuter Krise

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Griechenland steht erneut vor einer Verschärfung der Krise. In Berlin und Brüssel gibt man sich gelassen, doch die Situation ist überaus ernst. Allen vollmundigen Beteuerungen zum Trotz befindet sich Griechenland in einer Dauerkrise, die immer bedenklichere Ausmaße annimmt. Die Politik agiert hilflos und vertagt eine sinnvolle Lösung. Doch diesmal könnte die Eurozone in Mitleidenschaft gezogen werden. Weiterlesen

Die Risiken in der Eurozone

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Die wirtschaftliche Situation in der Eurozone ist weiterhin äußerst angespannt und fragil. Denn seit der schweren Krise in den Jahren 2007 und 2008 hat sich kaum etwas gebessert. Immer noch ist die Staatsverschuldung hoch und steigt unaufhörlich weiter. Die Wettbewerbsfähigkeit ist in einigen Ländern gefallen. Insgesamt betrachtet ist die Eurozone innerhalb der Weltwirtschaft schlecht aufgestellt.

Die Situation Griechenlands

Athen befindet sich noch immer in einer äußerst prekären Lage. Die Höhe der Staatsschulden dürfte inzwischen die Marke von 180 Prozent des Bruttoinlandsprodukts überschritten haben. Bei dieser Zahl sind noch nicht die impliziten Staatsschulden berücksichtigt, die sich durch umfangreiche sozialstaatliche Verpflichtungen ergeben. Die sozialen Spannungen nehmen zu, und es bestehen weiterhin Kapitalverkehrskontrollen. Bis heute gibt es in Griechenland kein westeuropäischen Maßstäben vergleichbares soziales Sicherungsnetz. Das Gesundheitswesen kann die Last kaum noch tragen, und die Arbeitslosigkeit stellt weiterhin ein dramatisches Problem dar.

Spanien

Trotz der leichten wirtschaftlichen Erholung ist das Land krisengeplagt. In einigen Regionen beläuft sich die Arbeitslosenquote auf über 30 Prozent. Bis heute konnte in Madrid keine neue Regierung gebildet werden; denn die neue Parteienvielfalt stellt die ungewohnte Koalitionsbildung vor neue Herausforderungen. Hinzu kommen die Abspaltungsbemühungen in Katalonien.

Italien

Trotz propagierter Reformen steuert Italien auf neue Schuldenrekorde zu. Schon jetzt dürfte der offizielle Schuldenstand über der zuletzt genannten Marke von 160 Prozent liegen. Einige Regionen sind vom Wachstum völlig abgekoppelt.

Frankreich

Paris weicht die Haushaltsdisziplin immer mehr auf. Auch hier steigen die Staatsschulden und das Haushaltsdefizit. An die Stelle von Wettbewerbsfähigkeit tritt zunehmend ein regulatorisches Umfeld, das Innovationen beeinträchtigt.

Zusammenfassend lässt sich festhalten: Die Lage in der Eurozone ist äußerst bedenklich. Langfristig wird die Region für internationale Investoren uninteressant. Ein schleichender wirtschaftlicher Niedergang macht sich überall bemerkbar.