Die Probleme in Italien

17-Muenze-cItalien steht vor großen Herausforderungen. Nach dem Referendum und dem Scheitern der Reformen, die von Renzi vorgeschlagen wurden, ist Italien tief gespalten. 59 Prozent entschieden sich gegen die Verfassungsreform. Der Stillstand hält an, und noch immer ist die Zukunft für Italien ungewiss. In den vergangenen Jahren wurden etliche Probleme nicht gelöst, die nun immer mehr die wirtschaftliche und soziale Situation prägen. Was sind die größten Probleme Italiens?

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Italien entscheidet über das Schicksal der EU

17-Muenze-dAm kommenden Wochenende findet in das Italien das Referendum über die Verfassungsänderung statt. Zielsetzung ist es, die Position der zweiten Kammer des Parlaments zu verändern. Der amtierende Ministerpräsident Renzi möchte erreichen, dass die Gesetzgebung erleichtert wird. In der Vergangenheit hatte die zweite Kammer häufig Vorlagen blockiert. Dies führte auch dazu, dass es in Italien mehr Regierungswechsel in den vergangenen 50 Jahren gab als in jedem anderen europäischen Staat. Doch dieses Verfassungsreferendum könnte über das Schicksal der Europäischen Union entscheiden.

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Kommt im Herbst der Crash?

15-Sonne-aSeit der letzten schweren Rezession 2008 sind mittlerweile acht Jahren vergangen. Damals löste der Immobilienmarkt in den USA einen weltweiten Niedergang der Börsenkurse und einen massiven Konjunktureinbruch aus. In der Regel tritt eine solche gravierende Rezession alle sieben bis acht Jahre auf. 2016 könnte es wieder so weit sein.

Der Krisenherd liegt diesmal in Europa, wo das Bankensystem weiterhin toxische Kredite aufweist und unterkapitalisiert ist. Es gibt gleich mehrere bedenkliche Einflussfaktoren, die zu einem Crash führen könnten. Weiterlesen

Die Eurozone in der Krise

17-Muenze-aDie Eurozone steht vor schweren, neuen Herausforderungen. Es gibt eine Vielzahl von möglichen Problemen, die bislang ungelöst sind. Das italienische Bankensystem muss ausfallgefährdete Kredite in Höhe von mehr als 360 Milliarden Euro verkraften. Bisher ist noch nicht klar, ob es zu einem umfassenden Bail-in kommt, bei dem Aktionäre, Anleiheneigner und Bankkunden für den Schaden aufkommen. Neben Italien sind auch die Bankensysteme anderer Mitgliedsstaaten in den Eurozone betroffen.

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Die Krise in der Eurozone und in Italien

17-Muenze-cDie EU und die Eurozone befinden sich in einer schweren Krise. Der Brexit hat bereits die Region in erhebliche Bedrängnis gebracht. Doch nun weitet sich die Krise aus. Die kommenden Jahre werden schwer werden. Es gibt gleich mehrere Krisenherde: das Nullzinsniveau, das immer mehr in eine negative Verzinsung mündet, die Bankenkrise in Italien, weitere Länder, die aus der EU austreten könnten, und die Abschottung der EU von der Weltwirtschaft.

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Dominostein Griechenland

09-Tempel-cDie Lage in Griechenland spitzt sich weiter zu. Alle Reformen, die versprochen wurden, sind nur unzulänglich umgesetzt worden. Griechenland benötigt weiter umfassende Milliardenhilfen.
Erschwert wird die Lage noch durch die zunehmenden Migrationsströme. Die Regierung in Athen ist mit dieser Situation überfordert. In Brüssel und in Berlin hingegen setzt man auf Zeit. Das Problem indes wird immer akuter; denn ein neue Krise in Griechenland würde die gesamte Eurozone erschüttern.

Der griechische Patient

Entgegen aller vollmundigen und gebetsmühlenartig wiederholten Beteuerungen befindet sich Griechenland in einer schweren Krise und wird in Zukunft von Brüssel völlig abhängig sein. Die Arbeitslosigkeit stagniert auf hohem Niveau; das Land ist schätzungsweise mit 180 Prozent des Bruttoinlandsprodukte verschuldet (und hierbei sind die impliziten Staatsschulden noch nicht einmal berücksichtigt). Griechenland, so könnte ein realistisches Fazit lauten, ist ein hoffnungsloser Fall. Aber in Berlin und Brüssel zögert man. Noch immer gibt es keine konstruktive Lösung für Athen.

Die anderen Länder der Eurozone

Auch anderenorts ist die Bereitschaft, die anstehenden Herausforderungen anzunehmen, gering ausgeprägt. Frankreich ignoriert das Haushaltsdefizit, und in Italien sind die Banken unterkapitalisiert. In Spanien gibt es bislang keine handlungsfähige Regierung, und in einigen Regionen der iberischen Halbinsel erreicht die Arbeitslosigkeit Rekordwerte von über 30 Prozent wie beispielsweise in Andalusien. Inzwischen denkt man in Madrid sogar über Neuwahlen nach.
Die Eurozone kann sich keine neue schwere Wirtschaftskrise leisten. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese Krise wieder in neuer Schärfe auftritt.

Die Eurozone vor dem Scheitern

10-Narr-aEs ist ruhiger geworden um den Euro, doch diese Ruhe könnte die Ruhe vor dem Sturm sein. Bislang ist keines der gravierenden Probleme der Eurozone gelöst. Ohne grundlegende und umfassende Reformen wird die Eurozone früher oder später scheitern.

Doch die Reformbereitschaft ist in fast allen Ländern erlahmt. Was werden die Folgen sein?

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Die Zukunft der Eurozone

17-Muenze-aDie Eurozone steht vor neuen Herausforderungen, denn in den kommenden Jahren werden sich die Rahmenbedingungen der Weltwirtschaft erheblich verändern.

Ohne eine erhöhte Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit wird die Eurozone für internationale Investoren uninteressant.

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Europa in der Krise

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Europa schlittert immer tiefer in eine unausweichliche Krise, und die Aussichten für die kommenden Jahre sind schlecht. Deutschland wird 2015 nur ein Wachstum von 1,2 Prozent erzielen, was aber vermutlich eine noch viel zu optimistische Vorhersage ist.

Eine Vielzahl von erheblichen Belastungsfaktoren kommt hinzu.

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Der Schuldenberg wächst

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Obwohl es still um die Staatsschuldenkrise geworden ist, trügt der Schein. Der Schuldenberg wächst immer mehr, und langfristig ist die nächste schwere Wirtschaftskrise vorprogrammiert.

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