Der Schuldenerlass für Griechenland

09-Tempel-aEs ist sehr wahrscheinlich, dass noch in diesem Monat ein weiterer Schuldenerlass für Griechenland beschlossen wird. Betrachtet man die Europolitik im Rückblick, stellt man ernüchtert fest, dass so ziemlich alle Grundsätze und Vereinbarungen bislang verletzt wurden. Kaum ein Land in der Eurozone kann die Maastricht-Kriterien erfüllen. Noch bedenklicher ist: Das Bail-out, die Übernahme der Staatsschulden anderer Länder, wurde ursprünglich kategorisch ausgeschlossen. Doch auch dieses letzte Tabu wird schon seit langem verletzt. Weiterlesen

Frankreich entscheidet über das Schicksal des Euro

Immer wieder wird behauptet, die Sparpolitik sei zu streng, man müsse die Vorgaben lockern, flexibler agieren und den Ländern mehr Zeit lassen. Doch die Realität ist eine andere. In den vergangenen Jahren seit 2007 ist die Staatsverschuldung trotz aller Beteuerungen kontinuierlich weiter gestiegen. Die so genannte Einsparung, über die Staaten wie Italien, Griechenland und Spanien wortreich sich beschweren, hat nie stattgefunden. Im Gegenteil: Der Schuldenberg wächst unaufhaltsam.

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Griechenland in der Abwärtsspirale

12-Affe-bTrotz aller Beteuerungen hält die Misere in Griechenland weiter an. Daran ändert auch die leichte wirtschaftliche Erholung kaum etwas. Stolz verkündet Athen, es gebe Ende 2013 einen Überschuss von 812 Millionen Euro. Dabei hat man aber alle Verpflichtungen, die aus der hohen Verschuldung resultieren, ausgeklammert. Das Licht, das einige am Ende des langen dunklen Tunnels zu erkennen glauben, sind die Scheinwerfer des entgegenkommenden Zuges. Weiterlesen