Der politische Stillstand

16-Safe-cIn verschiedenen Ländern zeichnet sich ein politischer Stillstand ab, der auch die Reformbemühungen zum Erliegen bringt. Für die Krise in der Eurozone ist dies besonders verhängnisvoll, denn die meisten Probleme sind weiterhin ungelöst.

Deutschlands Unentschlossenheit

Nach der Bundestagswahl stehen schwierige Koalitionsgespräche an. In der Wirtschafts- und Europapolitik wird es zu einer zögerlichen und abwartenden Haltung kommen. Die SPD und die CDU stimmen ebenso wie die Grünen in etlichen europapolitischen Grundsatzfragen im Prinzip überein – auch wenn die Parteien unterschiedliche Akzente setzen. Das Ergebnis der Bundestagswahl hat aber eines deutlich gemacht: Die Bürgerinnen und Bürger sorgen sich wesentlich mehr um die Krise in der Eurozone, als dies öffentlich zutage tritt oder im Wahlkampf thematisiert wurde. Das sehr gute Abschneiden der CDU und der Achtungserfolg der AfD belegen, dass der Euro als Thema nichts an Brisanz verloren hat. Weiterlesen

Die Gefahren der Bankenunion

17-Muenze-aDie EU-Kommission versucht, die Bankenunion so schnell wie möglich zu etablieren. In einigen südeuropäischen Ländern sind zahlreiche Institute unterkapitalisiert und benötigen Finanzhilfen. Das Problem, das die schwere Krise von 2007/2008 auslöste, ist bis heute nicht überzeugend gelöst. Viele toxische Kredite wurden zwar in Bad Banks ausgelagert, aber noch immer sitzen die Banken auf Krediten, die nicht mehr bedient werden. Vor allem der Bankensektor in Spanien und in Slowenien steht vor neuen Herausforderungen. Weiterlesen

Der Papiertiger Stabilitätspakt

12-Affe-bDer einst mit großem Beifall gefeierte Stabilitätspakt weicht immer mehr auf. Der Wirtschafts- und Währungskommissar der Europäischen Union, Olli Rehn, kündigte an, Frankreich erhalte weiteren Aufschub, um das Haushaltsdefizit bis 2015 auf die vorgeschriebenen drei Prozent zu reduzieren. Auch Spanien werden zwei zusätzliche Jahre zur Haushaltskonsolidierung eingeräumt.

Die Eurozone in der Rezession Weiterlesen

Slowenien: Die Bankenkrise verschlimmert sich

05-Bretton-aSlowenien ist als kleines Land in den Medien kaum präsent. Doch auch an der Peripherie der Eurozone zeigt sich die Krise. Das Hauptproblem in dem Balkanstaat sind die Banken und deren hohes Kreditvolumen. Wie sich nun herausstellt, muss der Finanzsektor mit schätzungsweise 7 Milliarden Euro unterstützt werden. Viele Kredite gelten als notleidend, und die Banken sind im Begriff, unter der Schuldenlast zusammenzubrechen.

Ursache ist die Weiterlesen