Dominostein Griechenland

09-Tempel-cDie Lage in Griechenland spitzt sich weiter zu. Alle Reformen, die versprochen wurden, sind nur unzulänglich umgesetzt worden. Griechenland benötigt weiter umfassende Milliardenhilfen.
Erschwert wird die Lage noch durch die zunehmenden Migrationsströme. Die Regierung in Athen ist mit dieser Situation überfordert. In Brüssel und in Berlin hingegen setzt man auf Zeit. Das Problem indes wird immer akuter; denn ein neue Krise in Griechenland würde die gesamte Eurozone erschüttern.

Der griechische Patient

Entgegen aller vollmundigen und gebetsmühlenartig wiederholten Beteuerungen befindet sich Griechenland in einer schweren Krise und wird in Zukunft von Brüssel völlig abhängig sein. Die Arbeitslosigkeit stagniert auf hohem Niveau; das Land ist schätzungsweise mit 180 Prozent des Bruttoinlandsprodukte verschuldet (und hierbei sind die impliziten Staatsschulden noch nicht einmal berücksichtigt). Griechenland, so könnte ein realistisches Fazit lauten, ist ein hoffnungsloser Fall. Aber in Berlin und Brüssel zögert man. Noch immer gibt es keine konstruktive Lösung für Athen.

Die anderen Länder der Eurozone

Auch anderenorts ist die Bereitschaft, die anstehenden Herausforderungen anzunehmen, gering ausgeprägt. Frankreich ignoriert das Haushaltsdefizit, und in Italien sind die Banken unterkapitalisiert. In Spanien gibt es bislang keine handlungsfähige Regierung, und in einigen Regionen der iberischen Halbinsel erreicht die Arbeitslosigkeit Rekordwerte von über 30 Prozent wie beispielsweise in Andalusien. Inzwischen denkt man in Madrid sogar über Neuwahlen nach.
Die Eurozone kann sich keine neue schwere Wirtschaftskrise leisten. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese Krise wieder in neuer Schärfe auftritt.

2016: Das Jahr der Herausforderungen

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Das Jahr 2016 wird ein Jahr der Herausforderungen werden. Denn viele Probleme in der Weltwirtschaft sind ungelöst, und es kommen neue gravierende Konflikte hinzu.

Das Jahr 2016 dürfte daher besonders turbulent werden. Betrachten wir die Herausforderungen im Einzelnen.

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Die Eurozone vor dem Scheitern

10-Narr-aEs ist ruhiger geworden um den Euro, doch diese Ruhe könnte die Ruhe vor dem Sturm sein. Bislang ist keines der gravierenden Probleme der Eurozone gelöst. Ohne grundlegende und umfassende Reformen wird die Eurozone früher oder später scheitern.

Doch die Reformbereitschaft ist in fast allen Ländern erlahmt. Was werden die Folgen sein?

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Wie es mit Griechenland weitergeht

10-Narr-aFür niemanden war es eine Überraschung: Griechenland erhält neue Hilfen. Was die Konditionen anbelangt, so übten sich die Politiker in der Kunst der Textinterpretation. Während man in Athen die Verhandlungen als großen Erfolg feiert, fühlen sich auch die Geberländer als Gewinner bestätigt. Doch wie wird es mit Griechenland weitergehen?

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Der Ukraine-Konflikt und die Krise in der Eurozone

15-Sonne-aDer Konflikt in der Ukraine, der bereits seit etlichen Monaten schwelt, ist im Begriff, deutlich zu eskalieren. Dies hat gravierende Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung in der Eurozone.  Weiterlesen

Wie geht es mit der Eurozone weiter?

17-Muenze-aAuf den ersten Blick scheint es, als ob die Eurozone zur Normalität zurückkehrte: Portugal verlässt den Rettungsschirm, die Konjunktur in einigen sudeuropäischen Ländern zieht wieder leicht an, der Euro ist stabil, und die Staaten in der Eurozone sind sich einig in der Ukraine-Krise. Weiterlesen

Die Weltwirtschaftskrise des 21. Jahrhunderts

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In der Weltwirtschaft gibt es gleich mehrere Regionen, die zum Auslöser einer neuen schweren Krise werden könnten. Schauen wir uns diese Szenarien an.

Ukraine und Russland

Der Krim-Konflikt verändert langfristig die politische Großwetterlage in Europa Weiterlesen

Was das Jahr 2014 bringen wird

02-Klippe-cVorhersagen sind zwar immer gewagt, und auch führende Wirtschaftsforschungsinstitute lagen mit den Konjunkturprognosen häufig daneben, aber dennoch lohnt es sich, mögliche Szenarien auszuloten. Selbst wenn die Prognosen nicht zutreffen sollten, deuten sie zumindest an, welche Befürchtungen oder Hoffnungen zu einem gewissen Zeitpunkt verbreitet sind.  Fangen wir also an. Weiterlesen

Die Banken stehen vor einer Herausforderung

16-Safe-cDas Jahr 2014 wird für die Banken in Europa zu einer ernsthaften Herausforderung; denn dann muss ein Teil der Liquiditätshilfen zurückgezahlt werden. Für einige Kreditinstitute bedeutete dieser mögliche Aderlass eine harte Probe. Aber dazu wird es nicht kommen. Weiterlesen

Die Staatsschuldenkrise geht weiter

13-Burg-dDas endlose Gezerre um den Haushalt in den USA zeigt, dass die Staatsschuldenkrise weiterhin das Geschehen in der Weltwirtschaft bestimmt. Eine Einigung auf eine Kompromisslösung wird gelingen, aber dennoch beeinträchtigt der gigantische Schuldenberg das Wachstumspotenzial und die Möglichkeiten, wirtschafts- und sozialpolitisch etwas zu verändern. Die USA werden die offizielle Schuldengrenze von 17 Billionen US-Dollar überschreiten. Schon jetzt nimmt bei den beiden Hauptgläubigern, China und Japan, die Nervosität zu. Zwar rechnet niemand ernsthaft damit, dass Zinszahlungen ausfallen werden, aber die erbitterte Machtprobe im Parlament hat offen gelegt, wie angespannt die Lage ist. Weiterlesen