Gefahr durch Anleihen

13-Burg-dVor über einem Jahrzehnt und noch länger galten Anleihen als wichtige Investments und als ein essentieller Bestandteil der Altersvorsorge. Doch diese Zeiten sind längst vorbei. Inzwischen sind Anleihen zu einer fragwürdigen Anlageklasse avanciert. Die historischen Niedrigzinsen fordern ihren Tribut. Noch nie in der Wirtschaftsgeschichte gab es so niedrige Leitzinsen wie heute. Der Rentenmarkt befindet sich einem historischen Ausnahmezustand. Doch was geschieht, wenn eines Tages die Zinsen wieder steigen?

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Die Rentenkrise und die Niedrigzinsen

15-Sonne-aDas historische Niedrigzinsniveau von 0 Prozent führt zu immer größeren Schwierigkeiten. Besonders betroffen ist die Altersvorsorge. In Europa wird vorwiegend in verzinsliche Anlageformen und insbesondere in Staatsanleihen investiert. Die Folgen sind verheerend und machen sich langfristig bemerkbar. Ohne einen Kurswechsel ist die Altersarmut eines größeren Teils der Bevölkerung vorprogrammiert.

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Prognosen für das Jahr 2015

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Es ist immer schwierig, Prognosen zu erstellen, und auch die Vorhersagen der meisten Wirtschaftsforschungsinstitute stellen sich im Nachhinein als unzutreffend heraus. Aber mit dem nahenden Jahreswechsel möchte auch ich einige Prognosen für 2015 abgeben.

Drei wichtige Entwicklungen zeichnen sich bereits jetzt ab, die das Jahr 2015 prägen werden. Weiterlesen

Das Ende der Altersvorsorge

01-Euro-cDas anhaltende Niedrigzinsniveau führt zu einer deutlichen Entwertung der Altersvorsorge. Wer – wie in Deutschland weit verbreitet – auf herkömmliche klassische Formen (wie Sparbuch und Tagesgeld) setzt, riskiert, im Alter zu verarmen. Weiterlesen

Griechenland will zurück an die Finanzmärkte

09-Tempel-aIn den europäischen Hauptstädten macht sich Optimismus breit, denn es scheint, als ob Griechenland gerettet wäre. Der griechische Premier Antonis Samaras kündigte in einem Interview an, Athen werde in spätestens drei Monaten an die Finanzmärkte zurückkehren und wieder Staatsanleihen auflegen. Griechenland habe das Schlimmste überstanden und könne wieder ein Wirtschaftswachstum vorweisen. Die Regierung plant eine Anleihe mit einer Laufzeit von fünf Jahren und einem Volumen von bis zu zwei Milliarden Euro.

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Welche Folgen hat die Krim-Krise?

18-USB-bDie Krim-Krise erhöht die Gefahr, dass die Staatsschuldenkrise in Europa wieder aufflammt. In vielen Ländern legen die Börsen den Rückwärtsgang ein. Die Aktienkurse in Moskau gaben innerhalb eines Monats um fast 20 Prozent nach. Die Nervosität ist überall spürbar.

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Neues Rettungspaket für Griechenland?

09-Tempel-aStellen Sie sich vor: Sie erhalten von Ihrer Bank einen umfangreichen Kredit mit einer Laufzeit von 30 Jahren und einem äußerst vorteilhaften Zinssatz von 1,5 Prozent. In den ersten Jahren müssen Sie keinerlei Tilgung vornehmen. Die EZB kauft sogar einen Teil der Schulden auf und überweist Ihnen freundlicherweise regelmäßig die Zinsen. Doch schon nach wenigen Jahren bitten Sie die Bank, um einen Schuldenerlass und um weitere Kredite.

Eine solche Situation kommt eigentlich nur in einem Märchen vor. Denn keine Bank und kein Gläubiger würden sich auf solche Konditionen einlassen. Aber da war doch noch etwas? Richtig: Das Ganze ist kein Märchen, sondern Realität in Griechenland. Weiterlesen

Was das Jahr 2014 bringen wird

02-Klippe-cVorhersagen sind zwar immer gewagt, und auch führende Wirtschaftsforschungsinstitute lagen mit den Konjunkturprognosen häufig daneben, aber dennoch lohnt es sich, mögliche Szenarien auszuloten. Selbst wenn die Prognosen nicht zutreffen sollten, deuten sie zumindest an, welche Befürchtungen oder Hoffnungen zu einem gewissen Zeitpunkt verbreitet sind.  Fangen wir also an. Weiterlesen

Die Rezession in Italien

13-Burg-eDie Rezession in Italien nimmt immer größere Ausmaße an und belastet die Eurozone zusätzlich. Nach Angaben des Internationalen Währungsfonds wird die italienische Wirtschaft dieses Jahr voraussichtlich um 1,8 Prozent schrumpfen. Noch nie seit dem Zweiten Weltkrieg gab es in Italien eine solche hartnäckige und lang anhaltende Rezessionsphase. Im vergangenen Jahr lag der Rückgang der wirtschaftlichen Leistung bei zwei Prozent. Auch die Arbeitslosenquote ist unvermindert hoch und liegt seit längerem bei weit über 12 Prozent.

Benötigt Italien ein Rettungspaket? Weiterlesen

Italien und die Krise in der Eurozone

08-Kolo-aMit der neuen Regierung in Rom wächst die Hoffnung, dass es dem neuen Kabinett unter Enrico Letta gelingt, einige Reformen umzusetzen. Dennoch ist die Chance gering, einen grundlegenden Umschwung herbeizuführen.

Die von Berlusconi befürwortete Abschaffung der umstrittenen Immobiliensteuer wird neue Milliardendefizite verursachen. Weitere Sparmaßnahmen sind in Italien höchst unpopulär. Weiterlesen