Was das Jahr 2014 bringen wird

02-Klippe-cVorhersagen sind zwar immer gewagt, und auch führende Wirtschaftsforschungsinstitute lagen mit den Konjunkturprognosen häufig daneben, aber dennoch lohnt es sich, mögliche Szenarien auszuloten. Selbst wenn die Prognosen nicht zutreffen sollten, deuten sie zumindest an, welche Befürchtungen oder Hoffnungen zu einem gewissen Zeitpunkt verbreitet sind.  Fangen wir also an. Weiterlesen

Der politische Stillstand

16-Safe-cIn verschiedenen Ländern zeichnet sich ein politischer Stillstand ab, der auch die Reformbemühungen zum Erliegen bringt. Für die Krise in der Eurozone ist dies besonders verhängnisvoll, denn die meisten Probleme sind weiterhin ungelöst.

Deutschlands Unentschlossenheit

Nach der Bundestagswahl stehen schwierige Koalitionsgespräche an. In der Wirtschafts- und Europapolitik wird es zu einer zögerlichen und abwartenden Haltung kommen. Die SPD und die CDU stimmen ebenso wie die Grünen in etlichen europapolitischen Grundsatzfragen im Prinzip überein – auch wenn die Parteien unterschiedliche Akzente setzen. Das Ergebnis der Bundestagswahl hat aber eines deutlich gemacht: Die Bürgerinnen und Bürger sorgen sich wesentlich mehr um die Krise in der Eurozone, als dies öffentlich zutage tritt oder im Wahlkampf thematisiert wurde. Das sehr gute Abschneiden der CDU und der Achtungserfolg der AfD belegen, dass der Euro als Thema nichts an Brisanz verloren hat. Weiterlesen

Das Krisenland Zypern

12-Affe-bAuch wenn die mediale Aufmerksamkeit inzwischen geschwunden ist, Zypern bleibt weiterhin ein krisengeschütteltes Land, das immer tiefer in die Rezession rutscht.

Erst kürzlich gab das statistische Amt der Mittelmeerinsel bekannt, dass das Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum Vorjahr um drastische 5,2 Prozent geschrumpft ist. Dies ist jedoch erst der Anfang, denn die notwendigen Reformmaßnahmen wurden zwar eingeleitet, aber die größten Umstrukturierungen stehen noch bevor und könnten das Land an den Rand des Abgrunds bringen. Allein die Verkleinerung des Bankensektors wird die Arbeitslosenquote dramatisch ansteigen lassen. Bereits im Juni 2013 nahm sie im Vergleich zum Mai um 38 Prozent zu. Weiterlesen

Das Hindenburg-Omen: Kommt der Crash?

15-Sonne-aMit dieser überaus merkwürdigen Bezeichnung wird eine Kursformation beschrieben, die in der Vergangenheit häufig einen schweren Crash an den Börsen angekündigt hat. Als der Zeppelin „Hindenburg“ am 6. Mai 1937 in Lakehurst landen wollte, ging das mit Wasserstoff gefüllte Luftschiff in Flammen auf. Über die Jahrhundert-Katastrophe wurde damals in allen Medien berichtet. Das Desaster besiegelte das Ende des Zeppelins in der Luftfahrt. Weiterlesen

Zypern ist am Ende

09-Tempel-aAuch wenn man es sich nicht eingestehen mag: Zypern ist am Ende. Die drakonischen Sparmaßnahmen und die drastische Verkleinerung des Finanzsektors bringen die Mittelmeerinsel an den Rand des Abgrunds. Die harten Interventionen, die Brüssel dem zyprischen Staat auferlegt hat, sind so drückend, dass es nur eine Frage der Zeit, bis die Krise das gesamte Land erschüttert. Die von der EU verlangte Reduzierung des Bankensektors mag eine konsequente Forderung sein; aber keine Volkswirtschaft kann eine derart drastische Umwälzung überstehen. Selbst unter normalen Umständen müsste eine solche Umgestaltung mindestens über ein Jahrzehnt geplant werden. Weiterlesen

Die Krise der Automobilindustrie

03-Tulpe-dWie dramatisch die Situation in der Eurozone ist, zeigt am deutlichsten die Automobilindustrie. Die lange Zeit erfolgsverwöhnte Branche befindet sich im freien Fall. Für das Jahr 2013 wird weltweit ein Absatz von 68,2 Millionen Neuwagen prognostiziert. Dies entspricht einem Wachstum von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Doch gut sind diese Ergebnisse nicht. Besonders in Europa macht sich die verheerende Krise bemerkbar. Der Absatz ging um 5,6 Prozent im Vergleich zum Juni 2012 zurück. Wie erschreckend die Probleme sind machen die Zahlen vom Juni 2013 deutlich: Weiterlesen

Der Schuldenschnitt in Griechenland kommt

09-Tempel-aDie schwere Krise in Griechenland geht weiter, und es ist keine Hoffnung am Horizont. Bis einschließlich 2014 wird Athen Hilfepakete in Höhe von insgesamt 240 Milliarden Euro erhalten haben. Doch die Reformen sind bisher spärlich, und die Wettbewerbsfähigkeit bleibt niedrig. Im öffentlichen Dienst wurden kaum Stellen abgebaut, und die Privatisierung von Staatsunternehmen gerät immer mehr ins Stocken. Weiterlesen

Das Scheitern der Europolitik

17-Muenze-aDie Europolitik ist vollständig gescheitert. Diese bittere Bilanz lässt sich nun ziehen, denn keines der Probleme in der Eurozone konnte bislang auch nur annähernd gelöst werden. Der Aktionismus, der in Brüssel immer wieder aufs Neue inszeniert wird, dient mehr der Beschwichtigung der Öffentlichkeit. Unter der Oberfläche offizieller Verlautbarungen und Beteuerungen braut sich eine neues Gewitter zusammen.

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Das Drama in Griechenland geht weiter

09-Tempel-aTrotz aller Rettungspakete und des Schuldenschnitts ist die Lage in Griechenland weiterhin schwierig. Inzwischen befindet sich die griechische Volkswirtschaft im fünften Jahr in Folge in einer schweren Rezession. Athen erhielt im ersten Rettungspaket 110 Milliarden Euro, im zweiten wurden 165 Milliarden zugesagt. Darüber hinaus gab es einen Schuldenschnitt, der Privatgläubiger dazu zwang, auf 107 Milliarden Euro zu verzichten. Davon waren auch Pensionsfonds und Versicherungen betroffen. Die schwere Krise auf Zypern wurde erst durch diesen Schuldenschnitt ausgelöst, der die Banken an den Rand des Abgrunds brachte. Weiterlesen